Spielen ist ab 18 Jahren erlaubt, und in jedem Konto findest du Einzahlungslimits, Verlustlimits, Sitzungszeitlimits, Selbstsperre und Auszeit.
Danach kennst du Aufsicht, Sperrsystem, Hilfenummer und die Anlaufstelle für deine Fragen.
Hier erfährst du, was jedes Werkzeug tut und wann du es einschaltest, bevor du spielst.
Nach diesen Schritten steht dein Limit, und du weißt, worauf du bei der Bestätigung achtest.
Kurz raus statt dauerhaft weg. Trage die Auszeit selbst im Konto ein, wenn nur ein paar Stunden oder Tage fehlen. Der Zugang ruht für den gewählten Zeitraum, danach ist er von allein wieder offen. Gespielt wird in dieser Zeit nicht.
Wenn du länger Abstand brauchst. Die Selbstsperre schließt den Zugang zu deinem Konto für einen langen Zeitraum. Du startest sie direkt im Spielerschutz-Bereich deines Kontos, und sie lässt sich vor Ablauf nicht zurücknehmen. Plane sie deshalb bewusst.
Ein Schutz über den Anbieter hinaus. Das OASIS-Spielersperrsystem führt das Regierungspräsidium Darmstadt. Standardmäßig läuft die Sperre ein Jahr, kürzer nur auf Antrag, aber nicht unter drei Monaten. Beantragen kannst du sie online oder bei einem lizenzierten Anbieter; aufgehoben wird sie nur schriftlich beim Regierungspräsidium Darmstadt. rp-darmstadt.hessen.de
Danach weißt du, welche zwei Stellen dir in Deutschland kostenlos und vertraulich zuhören.
Je früher du solche Anzeichen bei dir bemerkst, desto kleiner bleibt der Schritt, den du gehen musst. Ein Limit schon vor dem Spiel zu setzen oder eine Auszeit im Konto zu starten, ist dafür ein erster und ausreichender Anfang.
Prüfe ehrlich, ob dir die folgenden Situationen bekannt vorkommen.
Erst Ausweis, dann Spiel. Prüfe die Altersgrenze schon bei der Anmeldung: Mitspielen darf hier erst, wer 18 Jahre alt ist. Vor der ersten Auszahlung gleicht das Team deinen Personalausweis oder Reisepass mit den Kontodaten ab.
Mehr Ruhe am Familienrechner. Richte auf dem Familienrechner oder dem Handy eine Sperrsoftware für Glücksspielseiten ein, bevor jemand allein am Gerät sitzt. Diese Filter laufen im Hintergrund und halten Spielangebote von Kindern und Jugendlichen fern.
Sprich an, was du siehst. Sprich ruhig und ohne Vorwürfe an, was dir auffällt, statt zu rechnen oder zu drohen. Die BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht berät auch Angehörige, kostenlos und anonym.
Lies die Antworten in Ruhe, dann weißt du, wie Limits, Pause und Sperre hier greifen.
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